Geschmackserlebnisse

Am 13. und 14. April meinen es die Veranstalter gut mit uns. In Speyer geht „Wein am Dom“ über die Bühne, eine Veranstaltung, die uns den Pfälzer Wein näherbringt. Und in Stuttgart ist Slow-Food-Time: Der Markt des guten Geschmacks hat sich dort etabliert und bietet Hobbyköchen viele Eindrücke und ein interessantes Rahmenprogramm zum Mitmachen an.

Nach Speyer locken die Pfalzwein e.V. und die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz. Sie laden ein, die Vielfalt des zweitgrößten deutschen Anbaugebietes an vier Schauplätzen in der Innenstadt zu erleben. Im Historischen Museum der Pfalz, im Friedrich-Spee-Haus, im Historischer Ratssaal und im Kulturhof Flachsgasse können mehr als 700 Pfälzer Weine verkostet werden. Vertreten sind Staatsehrenpreisträger ebenso wie das Pfälzer Barrique-Forum, Pfälzer Genossenschaften, der VDP Pfalz, Vinissima, Ecovin und Bioland sowie „Die junge Südpfalz“ Da dürfte also für jeden Geschmack etwas dabei sein. Wer bei der Weinprobe dabei sein möchte, zahlt für das Tagesticket 25 Euro. Wer jetzt schon weiß, dass er an beiden Tagen dabei sein möchte, zahlt 39 Euro. Samstag dauert die neue Veranstaltung von 13.00 bis 19.00 Uhr, Sonntag geht es bereits um 11.00 Uhr los. Schluss ist gegen 18.00 Uhr.

Für Weinfans ist diese Messe nach Ansicht der Veranstalter ein Muss, denn so konzentriert und vielfältig ist das Weinschaffen noch nicht gezeigt worden, und der Besuch des Weinmuseums im Historischen Museum ist im Messepreis inklusive. Geführte Messerundgänge und ein Rahmenprogramm gehören dazu. Mehr Infos: www.wein-am-dom.de

 

Stuttgart ist ein Stückchen weiter weg, die Fahrt lohnt dennoch. Auf dem Stuttgarter „Markt des guten Geschmacks – die Slow Food Messe“ können die Besucher vom 11. bis 14. April 2013 wieder in der „Kochwerkstatt“ bei erfahrenen Küchenkünstlern in die Schule gehen. Vom neugierigen Anfänger bis zum leidenschaftlichen Hobbykoch kann jeder mitmachen, der Spaß am Kochen hat. Die Teilnehmer bereiten unter der Anleitung von erfahrenen Köchen ein komplettes Gericht selbst zu. Gemäß dem Slow Food Ziel, kulinarische Traditionen zu bewahren und zu fördern, liegt der Schwerpunkt auf regionaler und authentischer Küche. Neu an den Kochkursen 2013 ist die enge Zusammenarbeit von Slow Food mit den Jeunes Restaurateurs d’Europe Deutschland, einer Vereinigung von Spitzenköchen, die sich der innovativen deutschen Küche verpflichtet haben. Die so genannte Eliteklasse der Jeunes Restaurateurs – ausgewählte Auszubildende, die zusätzlich in einer Schule auf die Spitzengastronomie vorbereitet werden – übernimmt vier Tage lang die komplette Organisation und Logistik der Kochwerkstatt. Fünf von elf Kochkursen auf der Bühne in Halle 3 finden zudem unter der Leitung eines Sternekochs aus den Reihen der Jeunes Restaurateurs statt.

Spannend sind auch die Verkostungen, bei denen Teilnehmer Lebensmittel schmecken können, die sich in der Herkunft, Zubereitung oder Reifung unterscheiden. Unter dem Motto „Hühnereien – Bauerngockel oder Turbohuhn“ können sie in diesem Jahr unter anderem das Fleisch verschiedener Rassen und Haltungsweisen probieren. Auf dem Programm stehen Masthybride aus konventioneller Haltung und aus Öko-Landwirtschaft, das Sulmtaler Huhn, eine alte Zweinutzungsrasse und das Herrmannsdorfer Landhuhn, eine neuere Kreuzungsrasse und ebenfalls ein Zweinutzungshuhn. In der Veranstaltung „Schweinereien“ geht es um die Frage, ob es den typischen Geschmack einer Schweinerasse gibt.

Weitere Themen: Rosen. Viele schmecken wie sie duften! Erstmals gibt es in Stuttgart die Gelegenheit, die Blume in verschiedenen Rollen in der Kulinarik zu erleben. Auch eine der spannendsten Gewürzpflanzen der Welt steht auf dem Programm: Pfeffer. Zudem präsentieren die Geschmackserlebnisse bereits etablierte Programmklassiker wie Schokolade, Kartoffel, Brot und Wurst.

Eine Übersicht über das komplette Rahmenprogramm sowie eine Anmeldung zu den verschiedenen Programmpunkten ist möglich unter www.messe-stuttgart.de/slowfood/rahmenprogramm. ch

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