Die mediterrane Ernährung

Der Ausdruck „traditionelle mediterrane Ernährung“ steht für eine gesund Lebensweise, die hauptsächlich auf frischem Gemüse und Obst, Getreide und Fisch und Olivenöl als Hauptfettquelle basiert. Ein Gläschen Wein zu den Mahlzeiten wird empfohlen. Auf tierische Fette wird bei der traditionellen mediterranen Ernährung möglichst verzichtet, ebenso auf „rotes“ Fleisch wie etwa von UnescoRind und Schwein. Wenn Fleisch, dann bevorzugt „weißes“ wie zum Beispiel von Geflügel oder Kaninchen.
Der Amerikaner Ancel B. Keys, Ernährungs-Physiologe und Epidemiologe, stellte diese Ernährungsform in den 1950er Jahren auf eine wissenschaftliche Grundlage und wies ihre gesundheitlichen Vorteile nach. Die mediterrane Küche ist schmackhaft, tut dem Herzen gut und reguliert den Cholesterin-Spiegel.
Im November 2010 wurde die mediterrane Ernährungsform, die „Dieta Mediterranea“, von der Unesco als Weltkulturerbe anerkannt und in die Liste der immateriellen Kulturgüter aufgenommen. Damit will die Organisation einen besseren Schutz wichtiger Kulturgüter sicherzustellen und ein weltweites Bewusstsein über deren Bedeutung zu schaffen. Dass die mediterrane Diät auf diese Liste gekommen ist, ist dem Engagement der UN-Mitgliedstaaten Italien, Spanien, Griechenland und Marokko zuzuschreiben. Damit gehört die mediterrane Küche jetzt also offiziell zum schützenswerten Kulturgut der Menschheit.

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